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Ironman 70.3 Duisburg – Perfekter Saison-Abschluss für Bastian

Am vergangenen Sonntag stand bei perfekten äußeren Bedingungen mit dem Ironman 70.3 Duisburg mein letzter Triathlon des Jahres auf dem Programm. Nach dem Ironman 70.3 Kraichgau im Mai und der Challenge Roth im Juli war es bereits der dritte Triathlon in diesem Jahr und gleichzeitig meine zweite Mitteldistanz. Viel vorgenommen hatte ich mir im Vorfeld allerdings nicht.

Nach der Challenge Roth hatte ich mein Trainingspensum zurückgefahren und mich wieder etwas mehr der Geselligkeit und den „ungesunden Dingen“ gewidmet. Deshalb wusste ich vor dem Start nicht so recht, wo ich leistungstechnisch eigentlich stand. Auch an das Event selbst hatte ich keine allzu großen Erwartungen. Umso größer war die Überraschung: Sowohl sportlich als auch organisatorisch und von der Atmosphäre her wurden meine Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Schwimmen – holpriger Start, starkes Finish

Das Schwimmen fand auf der Regattabahn in Duisburg statt. Schon vor dem Start war die Stimmung grandios. Die Tribüne war komplett gefüllt und sorgte für eine Atmosphäre, die man bei einem Triathlon nicht jeden Tag erlebt.

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Der Start selbst verlief für mich allerdings alles andere als optimal. Durch den Sprung vom Ponton verrutschte meine Schwimmbrille komplett. Erst einmal musste ich sie wieder richtig positionieren und fand auf den ersten 200 Metern überhaupt nicht in meinen Rhythmus.

Danach lief es jedoch richtig gut. Bei einer Wassertemperatur von 23,4 Grad durfte – anders als bei der Challenge Roth – mit Neoprenanzug geschwommen werden, was mir natürlich entgegenkam. Die 1.900 Meter absolvierte ich in 32:30 Minuten, was einer durchschnittlichen Pace von 1:43 Minuten pro 100 Meter entspricht.

Radfahren – meine Lieblingsdisziplin

Nach dem ersten Wechsel ging es auf meine Lieblingsdisziplin: das Fahrradfahren. Knapp 90 Kilometer mit gerade einmal rund 250 Höhenmetern – also perfekte Bedingungen für ordentlich Tempo.

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Allerdings hatte die Radstrecke einen kleinen Haken: Es gab sehr viele Schlaglöcher. Da hieß es teilweise ordentlich aufpassen und gleichzeitig trotzdem das Tempo hochzuhalten. Glücklicherweise kam ich ohne technischen Defekt durch und konnte nach 2:07:37 Stunden die zweite Wechselzone erreichen. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von starken 41,3 km/h.

Laufen – endlich die geplante Pace

Nun galt es noch, einen Halbmarathon zu absolvieren. Gerade beim Laufen hatte ich bei meinen beiden letzten Triathlons einige Probleme. Dieses Mal sollte es deutlich besser laufen – vielleicht auch dank einer etwas anderen Verpflegungsstrategie.

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Die drei Runden à sieben Kilometer konnte ich erstaunlich konstant laufen. Mit einer Pace zwischen 4:15 und 4:20 Minuten pro Kilometer ging es Runde für Runde in Richtung Ziel. Am Ende stand eine Laufzeit von 1:32:45 Stunden auf der Uhr.

Damit war klar: Das reduzierte Training und das ein oder andere Bierchen nach der Challenge Roth hatten offenbar doch nicht so viel kaputt gemacht, wie ich befürchtet hatte.

Ein Ergebnis, das die Erwartungen übertraf

Nach insgesamt 4:19:04 Stunden war die Mitteldistanz geschafft. Meine angepeilte Zielzeit von 4:30 Stunden konnte ich damit gleich um gut zehn Minuten unterbieten.

Auch in der Gesamtwertung konnte sich das Ergebnis sehen lassen: Platz 49 von insgesamt 2.016 Finishern. In meiner Altersklasse bedeutete die Zeit sogar Platz 8 von 206 Teilnehmern. Damit bin ich natürlich mehr als zufrieden.

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Ein Event mit Gänsehaut-Faktor

Nicht nur sportlich, sondern auch als Veranstaltung hat mich der Ironman 70.3 Duisburg begeistert. Verdammt viele Zuschauer, eine großartige Stimmung und vor allem auf der Laufstrecke eine Atmosphäre, die unglaublich viel Energie freigesetzt hat.

Gerade diese Kombination aus sportlicher Leistung und der Stimmung entlang der Strecke hat den Wettkampf für mich zu etwas Besonderem gemacht.

Fazit

Der Ironman 70.3 Duisburg war ein rundum gelungener Abschluss meiner Triathlon-Saison. Nach drei Wettkämpfen, darunter zwei Mitteldistanzen und der Langdistanz bei der Challenge Roth, hätte ich mir kaum einen besseren Jahresabschluss wünschen können.

Ausgerechnet bei einem Wettkampf, an den ich mit relativ wenigen Erwartungen herangegangen bin, konnte ich sportlich eines meiner besten Ergebnisse des Jahres erzielen. Und auch das Event selbst hat mich komplett überzeugt.

Jetzt heißt es erst einmal Saisonpause – auch wenn der Ironman 70.3 Duisburg schon jetzt ordentlich Lust auf das nächste Triathlon-Jahr macht. 

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CHALLENGE ROTH – Der Ort an dem (Triathlon-) Träume wahr werden

Am Sonntag war es endlich so weit: Nach acht Monaten intensiver Vorbereitung stand ich an der Startlinie der DATEV Challenge Roth. Ein Tag, auf den ich so lange hingearbeitet hatte. Unzählige Stunden im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen lagen hinter mir. Frühe Trainingseinheiten, lange Ausfahrten, harte Intervalle, Wochen mit über 18 Trainingsstunden, Regentage, Zweifel aber selbstverständlich auch Erfolge, Fortschritte, gemeinsame Aktivitäten und vor allem viel Freude am Sport – all das führte zu diesem einen Moment.

Die Challenge Roth gilt als der größte und stimmungsvollste Triathlon der Welt. In diesem Jahr wurde mit über 300.000 Zuschauern sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt. Rund 3.500 Einzelstarter sowie 700 Staffeln wurden von sage und schreibe 7.500 Helfer betreut. Alle zusammen verwandelten die Strecke in ein einzigartiges Sportfest das seinesgleichen sucht. Schon lange bevor der Startschuss fiel, war klar: Dieses Rennen wird etwas ganz Besonderes.

Die Monate der Vorbereitung haben mich nicht nur körperlich, sondern auch mental geprägt. Es gab Tage, an denen das Training leichtfiel, und andere, an denen Überwindung gefragt war. Doch mit jeder Einheit wuchs die Vorfreude auf Roth – auf ein Event, von dem wohl jeder Triathlet einmal träumt.

Am Wettkampftag war die Anspannung deutlich zu spüren. Gleichzeitig überwog die Freude, endlich das umsetzen zu dürfen, worauf ich so lange hingearbeitet hatte.

Foto Schwimmausstieg

Das Schwimmen begann mit einer besonderen Herausforderung. Aufgrund einer Wassertemperatur von 25,0 Grad war das Tragen eines Neoprenanzugs nicht erlaubt. Das kam meinem Schwimmen nicht unbedingt entgegen, sodass ich mit einer Zeit von 1:17:23 Stunden zwar nicht ganz zufrieden bin, sie aber dennoch als akzeptabel einordnen kann.

Auf dem Rad galt es dann zwei Runden à 90 Kilometer mit insgesamt ca. 1.500 Höhenmeter zu bewältigen. Die erste Runde lief perfekt und ich konnte die angepeilten Wattwerte ohne größere Probleme treten. Zum Ende der ersten Runde dann DAS Highlight der Triathlon-Welt. Der SOLARER Berg.

Foto Solarer Berg

Zehntausende Zuschauer stehen dicht an dicht, Fahnen wehen, Musik hämmert aus den Lautsprechern, Kuhglocken läuten und Sprechchöre treiben die Athletinnen und Athleten den Anstieg hinauf. Für einen kurzen Moment bildet die Menge einen schmalen Tunnel, der sich erst im letzten Augenblick öffnet – wie eine menschliche Gasse voller Energie. Die Stimmung ist elektrisierend. Gänsehaut und Freudentränen liegen in der Luft. Egal ob Profi oder Hobbysportlerin, jeder wird mit derselben Begeisterung angefeuert. Fremde Menschen rufen deinen Namen, klatschen, jubeln und schenken Kraft. Am Solarer Berg verschwimmen die Grenzen zwischen Wettkampf und Volksfest. Hier geht es nicht nur um Zeiten oder Platzierungen, sondern um Leidenschaft, Gemeinschaft und Emotionen.

Die Zweite Runde wurde dann schon etwas zäher und ich konnte die Leistung der ersten Runde leider nicht ganz aufrechterhalten. Dennoch konnte ich nach 4:47:00 Stunden Fahrzeit und einer zweiten Runde über den Solarer Berg mit einem Durchschnitt von über 37 km/h die zweite Wechselzone innerhalb der geplanten Zeit erreichen. Das gab mir das gute Gefühl, dass meine Vorbereitung und meine Renneinteilung aufgingen.

Der Marathon sollte dann allerdings zur größten Herausforderung des Tages werden. Bis etwa Kilometer 8 fühlte ich mich noch gut, doch danach kam der Mann mit dem Hammer leider viel zu früh und es ging spürbar bergab. Von diesem Zeitpunkt an begann der eigentliche Kampf – gegen die schmerzenden Beine, gegen die Müdigkeit und immer wieder gegen den inneren Schweinehund. Jeder Kilometer und jeder Schritt musste sich erarbeitet werden. Genau in diesen Momenten wurde mir bewusst, dass eine Langdistanz weit mehr ist als nur 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Sie ist ein Test für Körper und Kopf, für Disziplin, Geduld und den Willen, auch dann weiterzumachen, wenn es richtig schwer wird.

Foto Laufen

Mit einer Marathonzeit von 3:27:48 Stunden erreichte ich schließlich das Ziel der Träume. Als ich das Zielstadion erreichte, war jede Anstrengung vergessen. Nach 9:37:13 Stunden durfte ich mich zum ersten Mal Langdistanz-Finisher nennen.

Mit dieser Zeit belegte ich Platz 277 von 3.500 Startern und erreichte in der Altersklasse M35 den 52. Platz. Auf dieses Ergebnis bin ich unglaublich stolz.

Foto Urkunde

Was diesen Tag aber wirklich unvergesslich gemacht hat, war die Atmosphäre. Die Menschen entlang der gesamten Strecke sorgten für eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Tausende Zuschauer feuerten jeden Athleten an und gaben einem selbst dann noch Energie, wenn der Körper eigentlich keine mehr hatte.

Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Supportern aus der Heimat. Eure Anfeuerung, eure Motivation und eure Unterstützung haben mir besonders auf den letzten Kilometern des Marathons unglaublich geholfen. Mädels und Jungs ohne ech wäre diese Leistung nicht möglich gewesen. Gemeinsam mit den Hunderttausenden Zuschauern an der Strecke habt ihr mich förmlich bis ins Ziel getragen. Dafür bin ich euch von Herzen dankbar.

Foto Supporter

Ich nehme aus dieser Erfahrung weit mehr mit als nur eine Finisher-Medaille. Acht Monate Vorbereitung, viele Stunden Training und unzählige Momente des Verzichts haben sich ausgezahlt. Ich habe gelernt, dass Geduld, Konsequenz und Ausdauer am Ende belohnt werden.

Challenge Roth 2026 wird für mich immer ein ganz besonderer Tag bleiben. Mein erster Langdistanz-Triathlon. Mein erster Zieleinlauf über 226 Kilometer. Ein Traum, der Wirklichkeit geworden ist.

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1. RTF in Rönkhausen begeistert Radfahrer aus ganz NRW.

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Die erste Radtourenfahrt (RTF) in Rönkhausen war ein voller Erfolg. Die Veranstaltung, bei der RTF für „Radtourenfahrt“ für Jedermann steht, lockte zahlreiche Radsportbegeisterte ins Sauerland. Den Teilnehmenden standen vier unterschiedlich lange Strecken über 40, 80, 115 und 167 Kilometer zur Auswahl – sodass sowohl Freizeitradler als auch ambitionierte Sportler auf ihre Kosten kamen.

1. RTF in Rönkhausen

Bereits um 7 Uhr morgens machten sich die ersten Radfahrer auf den Weg und nutzten die noch angenehm kühlen Temperaturen, bevor die sommerliche Hitze einsetzte. Trotz der hohen Temperaturen im weiteren Tagesverlauf zeigten sich die Veranstalter mit der Zahl der Anmeldungen sehr zufrieden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten aus ganz NRW an und etwas über das Bundesland weit hinaus. Unter anderem waren Radfahrer aus Düsseldorf, Rietberg, Soest, Paderborn und Osnabrück vertreten. Sie alle genossen die abwechslungsreichen Strecken durch das Sauerland, das insbesondere für auswärtige Gäste immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Ein echtes Highlight war für viele die Fahrt zum Oberbecken, die Rundtour des Pumpspeicherwerks der Mark E. Der Rundweg ist normalerweise für Radfahrer verboten, jedoch wurde dieser für die RTF von der Mark E für Radfahrer geöffnet und für Fußgänger gesperrt. Vielen Dank dafür. 

1. RTF in Rönkhausen


1. RTF in Rönkhausen

Am Ende des Tages waren die Rückmeldungen durchweg positiv. Besonders gelobt wurden die hervorragende Organisation, die freundlichen Helferinnen und Helfer, die gut ausgestatteten Verpflegungsstellen sowie die landschaftlich reizvollen Strecken.

1. RTF in Rönkhausen


1. RTF in Rönkhausen


1. RTF in Rönkhausen

Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem großen Einsatz zum Gelingen der ersten RTF in Rönkhausen beigetragen und diesen Tag für alle Beteiligten unvergesslich gemacht haben! 

Weitere Fotos findet ihr auf dieser Internetseite: 

https://momentshare.io/de/event/rtf-des-tv-ronkhausen/67371-a29e?auth=449585ae3360f42e6b26428709121c60db0ab6467aad857b103277f87172a36e



 

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Anika und Bastian starten in die Triathlon Saison

Anikas erster Triathlon fiel buchstäblich ins Wasser

Während auf der heimischen Sportanlage am Wochenende Sportfest gefeiert wurde, wollte Anika Ochel am Sonntag ihren allerersten Triathlon bei Injoy Triathlon in Hagen erleben. Zum Einstieg war ein Volkstriathlon geplant, der sich auch durch wenige Höhenmeter und Schwimmen im Freibad gut für erste Erfahrungen eignen sollte.

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Aufgrund des Gewitters in der Nacht davor, war die Fahrradstrecke aber voll von Schlammpfützen und einer überfluteten Unterführung. Die Veranstalter mussten den Fahrrad-Teil des Triathlons absagen und so wurde kurzfristig ein Swim-Run daraus.

Die Distanzen blieben aber gleich & so schwamm Anika 500 Meter und lief danach 5km am Ufer des Hengsteysees entlang. Das Schwimmen war zeitlich in Ordnung und vor allem eine gute Erfahrung für das Schwimmen mit vielen anderen Athleten auf engem Raum. Der Lauf lief dann besser als erwartet & Anika kam mit einer Gesamtzeit von 47:14 Minuten ins Ziel.

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Als nächstes steht für Anika ein olympischer Triathlon am Hennesee im Juni an, bevor sie im August ihr großes Ziel anpeilt, beim Ironman 70.3 in Leipzig über die Mitteldistanz ins Ziel zu kommen.

 

Bastian Albers beim Ironman 70.3 im Kraichgau am Start

Am gleichen Tag stand für Bastian der erste Triathlon dieses Jahres in der Nähe von Karlsruhe auf dem Programm. Nachdem er letztes Jahr mit zwei Triathlons über die „Olympische Distanz“ und einem Triathlon über die „Mitteldistanz“ erste Triathlon-Erfahrung sammeln konnte, ging es dieses Jahr direkt mit der „Mitteldistanz“ los. Wer sich nun fragt: Volkstriathlon, Olympische Distanz, Mitteldistanz, 70.3? Was bedeute das überhaupt? Hier eine kleine Übersicht der Streckenvarianten beim Triathlon:

Sprint / Volkstriathlon: 0,5 – 0,75 km Schwimmen; 13 – 20 km Radfahren; 3,5 – 5 km Laufen

Olympische Distanz (Kurzdistanz): 1,5 km Schwimmen; 40 km Radfahren; 10 km Laufen

Mitteldistanz (z.B. Ironman 70.3): 1,9 – 2,0 km Schwimmen; 80 – 90 km Radfahren; 20 – 21,1 km Laufen

Langdistanz (Ironman): 3 – 4 km Schwimmen; 90 – 200 km Radfahren; 22 – 42,2 km Laufen

Wie in der Übersicht zu sehen, handelt es sich bei dem Ironman 70.3 Kraichgau also um eine klassische Mitteldistanz. Das „70.3“ steht dabei übrigens für die zurückgelegte Distanz in Meilen.

Bastian nutze dieses Rennen, um sich den letzten Feinschliff für sein großes Ziel dieses Jahr zu holen – ein Start über die Langdistanz bei der Challenge Roth am ersten Juli Wochenende.

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Nachdem am Samstag alle Utensilien in die beiden Wechselzonen eingecheckt wurden, ging es am Sonntagmorgen um 8:15 Uhr mit dem Start der Profis los. Ab 8:30 Uhr gingen die Amateure (Age-Grouper) auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke durch den 23,4 Grad warmen Hardtsee. Das Schwimmen gehört nicht unbedingt zu Bastians Lieblingsdisziplin. Mit einer Schwimmzeit von 33:03 Minuten (Platz 558 von 2291) blieb er aber im geplanten Bereich und machte sich auf den Weg in die erste Wechselzone. Dort hieß es schnell den Neoprenanzug ausziehen, Socken, Radschuhe, Helm und Startnummer anziehen und weiter Richtung Fahrrad. Bei über 2300 Fahrrädern verlor Bastian in der Hektik etwas die Orientierung und steuerte den falschen Bike-Ständer an. Also nochmal zurück und nun in die Richtige Reihe abgebogen.

In seiner Paradedisziplin auf dem Fahrrad konnte Bastian direkt viele Plätze gut machen und blieb dabei im geplanten Leistungsbereich. Das Höhenprofil der Bike-Strecke glich einer Achterbahn und mit ca. 900 Höhenmetern auf 90 Kilometer galt es einige Anstiege zu bewältigen. Die Region nennt sich nicht umsonst das „Land der 1000 Hügel“. Nach ca. 70 gefahrenen Kilometern machten sich dann auch die Beine bemerkbar und die letzten 20 km musste Bastian ordentlich beißen. Nach 2:25:16 Stunden Fahrzeit und Platz 120 von 2291 Teilnehmern konnte das Fahrrad dann in der Wechselzone 2 eingeparkt werden.

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Nachdem die Bike Schuhe gegen Laufschuhe getauscht und der Helm abgelegt waren galt es nun noch einen Halbmarathon mit 21,1 km und ca. 100 Höhenmetern bei mittlerweile schwülen 28 Grad zu absolvieren. Die Strecke bestand dabei aus 3 Runden je 7 km. Hier merkte Bastian sehr schnell, dass er die angepeilte Pace von ca. 4:10 min/km nicht halten konnte und der Lauf kein Vergnügen wird. Gepuscht durch die Mega-Stimmung an der Strecke biss sich Bastian aber so gut es ging durch, auch wenn die Pace sich immer mehr Richtung 4:30 min/km und langsamer entwickelte. Somit wurde das Ziel, den Halbmarathon in unter 1:30 Stunden zu absolvieren deutlich verfehlt. Bastian konnte nach einer Laufzeit von 1:34:56 Stunden aber dennoch zufrieden die Ziellinie überqueren.

In der Summe benötige er für alle 3 Disziplinen 4:41:17 Stunden was Platz 207 von 2291 Startern bedeutet. In seiner Altersklasse wurde Bastian 31 von 262 Teilnehmern.

Alles in allem ein solides Ergebnis, dass aber auch aufzeigt, welche Hausaufgaben bis zum großen Ziel in Roth noch erledigt werden sollten.

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